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Teileröffnung Jungfernstieg-Boulevard und Anleger West

3. Mai 2005

Offizielle Eröffnungsfeier im Mai 2006

Nach nur neun Monaten Bauzeit wurde der Jungfernstieg wasserseits zwischen Colonnaden und U-Bahn-Eingang heute offiziell für die Öffentlichkeit freigegeben.

 

Eröffnet wurde der Boulevard mit einer Banddurchschneidung durch Stadtentwicklungssenator Dr. Michael Freytag, die Unternehmer Alexander Otto (ECE) und Prof. Günther Fielmann, Bezirksamtsleiter Markus Schreiber, den Vorsitzenden des Vereins Lebendiger Jungfernstieg Mario Mettbach sowie den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung „Lebendige Stadt“ Dr. Andreas Mattner. Wie Versandhausgründer Prof. Dr. h. c. Werner Otto – von ihm allein kommen fünf Millionen Euro – haben auch sein Sohn Alexander Otto und Prof. Günther Fielmann durch großzügige Spenden maßgeblichen Anteil an der Neugestaltung des Jungfernstieg. Freigegeben wurde auch der neue Radweg auf dem Boulevard, der ab sofort von Fahrradfahrern genutzt werden kann.

 

Senator Dr. Michael Freytag: „Unser Dank gebührt den vielen Spendern, die mit ihrem persönlichen Beitrag die Neugestaltung des Jungfernstieg ermöglichen. Bereits zum Alstervergnügen wird der Boulevard fast vollständig fertig gestellt sein. Dann werden wir im Herzen Hamburgs wieder eine wunderschöne Flaniermeile und damit ein neues Aushängeschild für die wachsende Stadt haben.“

 

Alexander Otto: „Die Neugestaltung des Jungfernstieg ist ein ausgezeichnetes Beispiel für „Public-Private-Partnership“. Privatleute, Unternehmen und die Stadt haben sich partnerschaftlich für dieses symbolträchtige Großprojekt engagiert. Ohne diese gemeinsame Anstrengung wäre der Umbau nicht zu realisieren gewesen. Es freut mich, dass die Hamburgerinnen und Hamburger bereits jetzt den neu gestalteten Jungfernstieg so gut annehmen.“

 

Bereits zum Alstervergnügen im Sommer dieses Jahres wird die Neugestaltung des Jungfernstieg weitgehend abgeschlossen sein. Es folgen noch Arbeiten am neuen Pavillon sowie an den U-Bahn-Eingängen. Die offizielle Einweihungsfeier findet am 20. Mai 2006 mit zahlreichen Events und kulturellen Veranstaltungen statt.

 

Der Boulevard und Anleger West

Der Boulevard ist mit einem hochwertigen, eigens angefertigten Kunststein gepflastert, der besonderen Belastungen, wie z. B. dem Alstervergnügen, stand halten wird. Der Großteil der 47 von Unternehmer Prof. Günther Fielmann gespendeten „Jungfernstieg-Silberlinden“ sind bereits gepflanzt und gut angewachsen. Die 40 Jahre alten, zehn Meter hohen und sieben Tonnen schweren Silberlinden stammen aus der Baumschule Lorenz von Ehren. Die am Anleger neu entstandene „Tribüne“ ist bereits jetzt Anziehungspunkt für viele Besucher, um den Blick auf die Binnenalster zu genießen. Die verschiebbaren „Jungfernstieg-Bänke“ und die gesamte Beleuchtung werden bei endgültiger Fertigstellung des Jungfernstieg installiert.

 

Neu ist am wasserseitigen Boulevard eine Bushaltestelle in Höhe des U-Bahn-Aufgangs. Damit haben Fahrgäste der HVV-Linienbusse erstmals die Möglichkeit, zwischen den Haltestellen Rathausmarkt und Gänsemarkt direkt am Jungfernstieg ein- und auszusteigen. Die gläserne Haltestelle bietet bei Regen trockenen Unterstand.

 

Übergangsweise hat die ATG am westlichen Anleger in Containern ihre Räumlichkeiten bezogen, da ihr bisheriger Sitz unterhalb des Hapag-Lloyd-Pavillons abgerissen wurde. Auch die Alsterdampfer legen am neuen westlichen Anleger an. Die am östlichen Ende des Jungfernstieg in Verlängerung der Alsterarkaden entstehende „Bastion“ wird nach Fertigstellung neuer Sitz der ATG. An der Stelle des abgerissenen Hapag Lloyd Pavillons entsteht ein neuer, in den die Hapag Lloyd sowie ein Gastronomie-Betrieb einziehen werden.

 

Spender für die letzten 18 Jungfernstieg-Bänke gesucht.

Der Verein „Lebendiger Jungfernstieg“ sucht weiterhin Spender für die „Jungfernstieg-Bänke“. Für 45 der 63 Bänke – d. h. für mehr als zwei Drittel – haben sich bereits Spender gefunden. Gegen eine Mindestspende von 2.000 Euro kann jeder eine „eigene“ Sitzbank am Alsteranleger Jungfernstieg erwerben, die mit dem Namen des Spenders gekennzeichnet wird. Diese Rollbänke können zusammengeschoben werden und machen den Anleger zu einer tribünenartigen Freiluftarena für Kultur- und Sportveranstaltungen. Das Musterexemplar ist von der Reesendammbrücke an seinen angestammten Ort – den Jungfernstieg – verlegt worden. Am westlichen Anleger können sich Interessenten ein Bild von der Jungfernstieg-Bank machen. Dort wird die Bank derzeit auf ihre Witterungseignung getestet.

 

 

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