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HSH N Real Estate AG spendet 50.000 Euro

15. Dezember 2004

Muster-Bank für den Jungfernstieg eingeweiht – ab 2.000 Euro kann jeder „seine“ Bank erwerben.

Die HSH N Real Estate AG hat 50.000 Euro für die Umgestaltung des Jungfernstieges gespendet. Dr. Joachim Seeler, Vorstand der HSH N Real Estate AG, weihte heute zudem mit Dr. Andreas Mattner, dem stv. Vorstandsvorsitzenden des Vereins „Lebendiger Jungfernstieg e.V.“, ein Muster der neuen „Jungfernstieg-Bänke“ ein.

 

Dr. Seeler: „Der Jungfernstieg ist für Hamburger und Touristen eine der wichtigsten Straßen der Stadt. Wir wollen als Hamburger Unternehmen einen Beitrag dazu leisten, dass der Jungfernstieg nicht nur wieder zu einer Flaniermeile wird, sondern künftig auch zu einem Ort kultureller Aktionen. Das Umgestaltungskonzept ist genau die richtige Mischung aus hanseatischer Zurückhaltung, moderner Gestaltung und traditionsbewusster Nutzung des Ortes – diese Mischung hat mich begeistert.

 

Für ihre Spende „erwarb“ die HSH N Real Estate AG zugleich als erste Spenderin eine der insgesamt 63 verschiebbaren Bänke, die auf dem Anleger installiert werden sollen. Die Bänke bieten künftig nicht nur endlich einen Sitzplatz mit hervorragendem Blick auf die Lombardsbrücke, sondern können für Veranstaltungen auf der Binnenalster auch zu einer Art Freiluftarena zusammengeschoben werden.

 

Ab dem 15. Dezember ist ein Muster der neuen „Jungfernstieg-Bänke“ an der Ecke Jungfernstieg / Reesendamm zu betrachten. Das Muster dient dabei nicht nur zur Überzeugung potentieller Spender, sondern soll auch ganz real bei Wind und Wetter auf seine Einsatztauglichkeit überprüft werden.

 

Jede Bank wird künftig mit dem Namen des Spenders gekennzeichnet. Ab mindestens 2.000 Euro können Hamburger und Auswärtige eine Jungfernstieg-Bank spenden und damit künftig auf „ihrer“ Bank am Jungfernstieg sitzen.

 

Der eigens gegründete Verein „Lebendiger Jungfernstieg“ unter Vorsitz des ehemaligen Bürgermeisters Mario Mettbach und Dr. Andreas Mattner, MdHB, hat damit jetzt insgesamt knapp 7,2 Millionen Euro gesammelt – u.a. auch mit verschiedenen kulturellen und künstlerischen Aktionen wie dem Jungfernstiegfest 2003 und der Jungfernstieggala 2004. Fünf Millionen Euro kommen allein vom Versandhausgründer Prof. Dr. h.c. Werner Otto. Weitere 500.000 Euro stiftete anlässlich des Spatenstichs im September der Hamburger Unternehmer Alexander Otto, der auch Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung „Lebendige Stadt“ ist. Die 47 Bäume im Wert von über 280.000 Euro wurden kürzlich vom Unternehmer Günther Fielmann gespendet.

 

Dr. Andreas Mattner: „In zwei Jahren hat der Verein ‚Lebendiger Jungfernstieg’ schon eine Menge erreicht. Das private Engagement bei diesem Projekt ist in dieser Größenordnung beispielhaft.“

 

Inzwischen sind die Landgewinnungsarbeiten westlich und östlich des bisherigen Anlegers weitgehend abgeschlossen, 15 Bäume wurden bereits gepflanzt, der neue Belag großflächig verlegt.

 

Am östlichen Ende des Anlegers wurde mit den Aufschüttungsarbeiten für die neue Bastion begonnen, die städtebaulich den Abschluss der Alsterarkaden bilden und künftig die Geschäftsstelle der Alstertouristik aufnehmen soll.

 

Voraussichtlich im Februar 2005 werden die bisherigen Pavillons von Hapag-Lloyd und vom Fidel abgebrochen.

 

Die geplanten Baumaßnahmen für die U4 sind für das Projekt unproblematisch: Erst ab 2008 wird auf dem Anleger eine möglichst kleine Baustelle eingerichtet, durch eine enge Koordination mit der Hochbahn sollen dabei möglichst wenig Beeinträchtigungen entstehen.

 

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