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Weiterer Groß-Spender für den Jungfernstieg

29. März 2004

Professor Schnabel spendet 50.000 Euro – Gespräche mit weiteren Spendern laufen – Baubeginn bereits für Mai geplant. Mit Professor Dr. h.c. Hermann Schnabel hat sich eine weitere Hamburger Persönlichkeit bereit gefunden, den Umbau des Jungfernstiegs zu unterstützen. Nach einem Gespräch mit dem stv. Vereinsvorsitzenden Dr. Andreas Mattner MdHB (43) sagte er eine großzügige Spende von 50.000 Euro zu.

 

Mattner: “Ich danke Herrn Professor Schnabel im Namen des Vereins, dass er sich erneut für die Stadt engagiert. Jetzt, wo die Bagger schon in den Startlöchern stehen, ist es wichtig, dass eine honorige Persönlichkeit wie Prof. Schnabel ein Zeichen für die Bereitschaft zur Hilfe setzt. Wir haben bereits über 6,2 Millionen Euro an privaten Geldern gesammelt – eine großartige Summe, für die Hamburg den Spendern sehr dankbar ist.”

 

Zu den bisherigen Spendern zählen u.a. Versandhausgründer Professor Werner Otto, Max Bahr, KarstadtQuelle, die Baumschule Lorenz von Ehren, Hellmut Wempe, die HSH Nordbank, das Ehepaar von Gaertner und der Grundeigentümerverband. Gespräche mit weiteren potentiellen Spendern werden derzeit geführt, für Anfang September ist ein Galaabend in der Fischauktionshalle zu Gunsten des Jungfernstiegs geplant.

 

Auch die Vorbereitungen für den eigentlichen Umbau laufen auf Hochtouren und stehen kurz vor ihrem Abschluss:

Die Hamburgische Bürgerschaft hat bereits im Februar der Unterzeichnung des notwendigen Vertrages zwischen der Stadt und dem Verein zugestimmt. Offen war noch die Frage, wie die Finanzierung der noch fehlenden 4,8 Mio. Euro abgesichert wird, sofern der Verein nicht noch weitere Spenden einwirbt.

 

Durch die klaren Mehrheitsverhältnisse in der Hamburgischen Bürgerschaft ist nunmehr davon auszugehen, dass ein entsprechender Beschluss nach Ostern gefasst wird. Mattner: “Wir könnten dann im Mai mit den Bauarbeiten beginnen. Unser Ziel ist weiterhin, in der zweiten Jahreshälfte 2005 den neuen Jungfernstieg einweihen zu können.”

 

Auf Initiative der Freien und Hansestadt Hamburg und Alexander Ottos Stiftung “Lebendige Stadt” wurde am 22. Juli 2002 der Förderverein “Lebendiger Jungfernstieg e.V.” gegründet. Der Verein verfolgt das Ziel, durch künstlerische und kulturelle Events auf die Rekultivierung der einstigen Flaniermeile aufmerksam zu machen und Spenden für deren Umsetzung zu sammeln. Ein Beispiel dafür ist das große Jungfernstieg-Sommerfest, dass Ende Juni letzten Jahres u.a. mit einem riesigen Laufsteg für Aufmerksamkeit sorgte.

 

Der Jungfernstieg soll durch den Umbau wieder zu einer Bühne zum Begegnen und Darstellen werden.

Insbesondere ist geplant, die Binnenalster – wie schon zu historischen Zeiten – als eine Art “Amphitheater” mit schwimmenden temporären Bühnen mitten in der Stadt zu nutzen. Zu diesem Zweck wird der Anleger künftig in Form einer Tribüne zum Wasser hin gestaltet.

 

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